Hannah Waldow

Formsprache

Hannah inszeniert dicht am Text. In der Verbindung von Sprache und choreographischen Elementen macht sie die Materialität eines Textes szenisch erlebbar. Nahezu minimalistisch legt sie bei ihrer Arbeit den Fokus auf das Ensemble, stets mit dem Ziel, dem Publikum ein Erlebnis zu bieten, bei dem die im Probenprozess entstandene gemeinsame Sprache des gesamten Produktionsteams erlebbar wird. 

Hannah spürt in ihren Inszenierungen den Herausforderungen, Wünschen und Bedürfnissen unterschiedlicher Individuen nach, die nicht selten in sog. Zwischenwelten leben. Dabei lotet sie stets die oft unsichtbaren Grenzen aus und bearbeitet existenzielle Fragestellungen.

Werdegang

Hannah Waldow studierte Theaterwissenschaft an der LMU München und assistierte zunächst am Sensemble Theater Augsburg sowie am Münchner Theater… und so fort, aber auch beim Film. Nach ihrem FSJ in der Dramaturgie der Münchner Kammerspiele, arbeitete sie dort von 2022 bis 2026 als feste Regieassistentin u.a. bei Felicitas Brucker, Jette Steckel, Falk Richter. 2024 zeigte Hannah ihre erste Regiearbeit  an den Münchner Kammerspielen: "WENN ICH EINST WIEDERKOMME, ALS KIEFER BITTE, nach dem Erzählungenband ‚Entkommen‘ von Joshua Groß. 

Regiearbeiten / Theater (Auswahl)

2024

Wenn ich einst wiederkomme, als Kiefer bitte
Joshua Groß und Hannah Waldow nach "Entkommen" von Joshua Groß
Münchner Kammerspiele
© Katharina Quandt