Katharina Mayrhofer
Formsprache
Katharinas Vorliebe für formale Erzählweisen, die sich subtil und unaufwändig mit Narrativ und Figuren verweben, laden zum empathischen Perspektivwechsel ein. Dabei nutzt auch gerne Elemente medialer Verfremdung und Rhythmus, um sich inhaltlich gesellschaftspolitischen Fragen zuzuwenden, die sich aus den Erlebniswelten des jungen Publikums ergeben. Wesentliches Anliegen ist ihr dabei, dass junge Menschen in der Auseinandersetzung mit Theater, das für sie gemacht wird, ihre Welt reflektieren können.
Werdegang
Schon während ihres Studiums der Theater- und Medienwissenschaften sowie anglistischer Kulturwissenschaft, übernahm Katharina produktionsbezogene Assistenzen am Stadttheater Fürth und entwickelte eigene tanzpädagogische Projekte an Schulen. 2012 folgte ein Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule München, noch im selben Jahr legte sie mit „Amerika“ von Gerhard Meister ihre Debütinszenierung am Stadttheater Fürth vor. Während ihres Regiestudiums folgten Inszenierungen im Werkraum der Kammerspiele, ortsspezifische Performances und erste multimediale Arbeiten. Von 2017-2020 arbeitete sie als Regieassistentin an der Schauburg München. Parallel absolvierte sie die Weiterbildung Theater- und Musikmanagement an der LMU und verwirklichte erste Regiearbeiten für junges Publikum. Von 2020-2023 war Katharina Dramaturgin und künstlerische Projektleitung für digitale Vermittlungsformate an der Schauburg München.
Seit 2023 arbeitet Katharina als freischaffende Regisseurin für Theater für junges Publikum mit Inszenierungen u. a. für die Schauburg München, das Stadttheater Ingolstadt, die WLB Esslingen, das Junge Theater Augsburg, die Bayerische Staatsoper und das Theater der jungen Welt Leipzig.